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Als Benutzer Programme mit Admin-rechten ausführen
Einige Programme lassen sich unter Windows nur sehr schlecht mit Benutzerrechten ausführen. Um die Programme trotzdem korrekt ausführen zu können, mus man ihnen Adminrechte zuweisen. In der Verknüpfung des Programms mus man daher folgendes ergänzen:

Runas /user:admin /savecred "c:......" savecred speichert das admin Passwort, damit man dieses nicht jedesmal neu eingeben muss.


Auslagern des System-Kerns verhindern
Sowohl der System-Kern als auch weitere Daten lagert XP auf Festplatte in die PAGEFILE.SYS aus. Das macht Sinn bei PCs mit 128 MByte Hauptspeicher. Bei 256 oder mehr MByte bremst es aber eher. Dieses Auslagern kann man verhindern. Öffne den Registry-Editor und suche HKEY_LOCAL_MACHINE /SYSTEM /CurrentControl /SetControl /SessionManager/ Memory Management Markiere den Eintrag DisablePaging Executive und setze ihn auf 1. Wiederhole das mit LargeSystemCache. Danach behält XP Teile des Kernels im RAM – die Arbeit geht schneller


Benutzer Automatisch anmelden
Wenn man mehrere Benutzerkonten auf dem Rechner hat, aber die meiste Zeit nur ein User-Konto nutzt, empfiehlt sich die automatische Anmeldung.

Im Registry-Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\MicrosoftWindowsNT\CurrentVersion\Winlogon klickt man doppelt auf AltDefaultName. Gib dort den Account ein, für den du die Automatische Anmeldung einrichten willst. Wenn noch nicht vorhanden, leg nun eine neue Zeichenfolge mit dem Namen AutoAdminLogon und dem Wert 1 an. Füge noch eine weitere Zeichenfolge hinzu, die den Namen DefaultPasswort erhält. Als Wert gib das entsprechende Kennwort ein. Beim nächsten Neustart meldet sich XP automatisch mit dem eingetragenen Nutzer an. Wenn man auf einen anderen Account zugreifen will, kann man die automatische Anmeldung kurzfristig abschalten, indem man beim Starten die [Leertaste] gedrückt hält.


Boot-Dateien defragmentieren
Einen zusätzlichen Schub beim Systemstart erreicht man über das Defragmentieren der Boot-Dateien. Gib dazu in der Konsoleden folgenden Befehl ein: defrag c: -b Entsprechende Anpassungen sind nötig, wenn Sie von Laufwerk d: oder einer anderen Partition booten.


Menüverzögerung ändern
Die Verzögerung beim Öffnen der Menüs (z.B. Startmenü, Favoriten oder Kontextmenü) läßt sich leicht in der Registry anpassen. Dazu unter HKEY_CURRENT_USER \ ControlPanel \ Desktop den Wert für "MenuShowDelay" anpassen.

Der Standardwert beträgt "400". Bei einem Wert von "0" werden die Menüs ohne Verzögerung geöffnet.


Num Lock dauerhaft aktivieren
Regedit öffnen, zu dem Pfad HKEY_CURRENT_USERControl PanelKeyboard hangeln und den Wert von "InitialKeyboardIndicators" auf 2 ändern.


Prefetch-Cache ab und zu leeren
Die Windows-Boot-Optimierung macht den Start von Windows und Programmen schneller.

Aufräumen: Windows XP legt Hinweise auf die zuletzt benutzten Dateien im Prefetch-Ordner ab; lösch sie von ab und an. Das Verzeichnis für den Cache unter WINDOWS\PREFETCH sollten Sie jedoch ab und an leeren. Das bedeutet etwa ein- bis zweimal pro Monat den Inhalt löschen, damit Windows XP den Zwischenspeicher neu und optimiert auffüllen kann. Dazu markieren Sie alle Dateien in dem Verzeichnis mit [STRG]+[A] und drücken auf [Entf]. Mehr ist nicht nötig.


Systemsteuerungssymbole auf dem Desktop anlegen
Wer bestimmete Teile der Systemsteuerung häufiger benötigt kann hierzu direkte Verknüpfungen erstellen. Das geht am einfachsten per Drag & Drop, allerdings kann man so nicht alle Vorteile ausschöpfen, denn die Elemente lassen sich den eigenen Wünschen noch besser anpassen: Beispielsweise kann man eine Verknüpfung zum Kontrollfeld 'Anzeige' so erstellen, dass sich direkt die Seite zum Einstellen der Auflösung öffnet.

Die meisten Elemente der Systemsteuerung verbergen sich in Dateien mit der Endung CPL, die alle im Windows- Systemverzeichnis liegen. Eine CPL- Datei kann eine oder mehrere Systemsteuerungselemente enthalten, so enthält die Main.cpl beispielsweise die Elemente Maus und Tastatur.

Die CPLs sind nicht selbstständig lauffähig sondern müssen über das Programm Control.exe aufgerufen werden. Der Aufruf der CPL- Datei lässt sich durch zwei optionale, durch Komma abgetrennte Parameter ergänzen. Der erste bestimmt bei mehreren enthaltenden Elementen, welches Control.exe aufruft. Hier steht entweder ein @ gefolgt von einer Zahl, oder der Name des Elements. Der lässt sich leicht in dessen Titelleiste herausfinden, wo üblicherweise 'Eigenschaften von Name' steht. Der zweite Parameter bestimmt, welcher Reiter beim Öffnen vorne steht. Windows zählt hier von 0 an hoch. Dieser Parameter ist der eigentliche Grund für den Aufwand, denn nur so lässt sich beispielsweise der Gerätemanager auf direkten Wege per

control.exe sysdm.cpl,,2

erreichen. Für beide Parameter gilt: Fehlen sie, ersetzt das System sie durch @0 und 0. Fehlt nur der erste, müssen vor dem zweiten wie im Beispiel zwei Komma stehen. Wer einen direkten Aufruf beispielsweise der Auflösung und Farbtiefe ins Startmenü integrieren möchte, erstellt eine Verknüpfung mit dem Ziel

control.exe desk.cpl,,4

und benennt sie beliebig. Das Symbol der Verknüpfung lässt sich in ihren Eigenschaften anpassen, das gewünschte Icon liegt in der CPL- Datei.


Versteckte Autostartprogramme deaktivieren
Zusätzlich zu den normalen Autostart-Ordnern gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie sich Programme und Treiber automatisch starten lassen. Von Zeit zu Zeit sollte man prüfen, was sich da so alles angesammelt hat. Dazu gibt es das Tool "MSCONFIG". Um es zu starten gibt man unter "START - AUSFÜHREN" einfach "msconfig" ein. Unter "Systemstart" kann man nun prüfen, was beim Systemstart so alles gestartet wird.


Wichtige Befehle
regedit Öffnet die Windows Registry
msconfig Öffnet die Configurations Editor
systeminfo Windows Systeminformationen
cmdÖffnet die Komandozeile